Text: Familienzentrum St. Willibrord
Text: Katholisch in Steinfurt

Unsere pädagogische Arbeit

Die pädagogischen Ansprüche und die Erkenntnis, dass Kinder im Kindergartenalter besonders aufnahme- und begeisterungsfähig sind, erfordern von uns als Personal, unsere Arbeit immer wieder zu überdenken und zu reflektieren. 

Kinder brauchen einen eigenen Entwicklungszeitraum „Kindheit“ und genügend Platz und Zeit, sich in dieser, immer unüberschaubareren Gegenwart der Medien- und   Leistungsgesellschaft zu orientieren und zurechtzufinden. Diese Zeit und diesen Raum wollen wir Ihren Kindern während der gesamten Kindergartenzeit geben und die Entwicklung der Kinder geduldig und verständnisvoll beobachten und begleiten.
 
Unsere Arbeit in der Tageseinrichtung ist sehr vielseitig und umfasst alle Lebens- und Lernbereiche der Kinder. Die Umsetzung in die tägliche Arbeit wird in den folgenden Punkten erläutert.

Wie wir als pädagogische Fachkräfte unsere Ziele setzen

Ausgehend vom gesetzlichen Auftrag in NRW (KiBiz), haben Kindertageseinrichtungen einen eigenständigen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag.

Wir…
•    … fördern und übermitteln das soziale Zusammenleben in Bezug auf Respekt, Toleranz, Wertschätzung, Anerkennung, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstständigkeit, Hilfsbereitschaft, Selbstbewusstsein, Gemeinschaftsgefühl, Akzeptanz und vieles mehr.
•    … handeln stärken- und interessenorientiert, richten uns individuell und situativ nach den Bedürfnissen der Kinder und achten auf ihr Entwicklungstempo!
•    … als kirchliche Einrichtung, vermitteln den katholischen Glauben und binden ihn in unsere tägliche pädagogische Arbeit mit ein.
•    … bereiten die zukünftigen Schulkinder angemessen auf die Schule vor.

Unser pädagogischer Ansatz

Mit dem pädagogischen Ansatz ist der rote Faden, der sich durch die Kindergartenarbeit zieht, gemeint.
In unserem Kindergarten ist der situationsorientierte Ansatz im Vordergrund. Dies beginnt schon bei der Eingewöhnung ihres Kindes in den Kindergarten durch das Berliner Modell (siehe Anhang).

Nur durch die stetige Beobachtung der Kinder und ihr Spielverhalten, werden die (Erfahrungs-) Räume mit den Kindern, in Bezug auf Licht, Reize, Rückzugsmöglichkeiten, Interessen gestaltet und verändert.
Rituale, wie Frühstückszeit, Sitzkreis, gemeinsames Aufräumen, etc. geben den Kindern Orientierung und Sicherheit.
Inklusion wird bei uns durch die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung, durch verschiedene Glaubensrichtungen, Nationalitäten und Sprachen im pädagogischen Alltag erlebt.
Im freien Spiel werden verschiedene Materialien angeboten, die zum Nachdenken, Experimentieren und Erforschen anregen.
Das Bearbeiten verschiedener Themen bieten wir durch angeleitete Angebote, wie Bewegungsangebote, Schulkindnachmittage, Ausflüge, musisch-kreative Aktivitäten etc. in und außerhalb des Gruppenraumes an.

Ein neuer Punkt in dem KiBiz heißt Partizipation. Das bedeutet Beteiligung und Mitbestimmung der Kinder im Alltag des Kindergartenlebens, ganz im Sinne von „Ich habe etwas zu sagen und werde gehört.“ Die Kinder sollen als Gesprächspartner wahr- und ernstgenommen werden, ihre Interessen und Wünsche anbringen und diese im Rahmen unserer Möglichkeiten verwirklichen können. Schon jetzt kann Partizipation bei uns im Alltag in der Freispielphase ausgelebt werden, da die Kinder in dieser Phase den Ort, das Material, den Partner und die Dauer selbst bestimmen können.

Um dies effektiv zu leben, müssen nicht nur wir Erzieher uns damit noch mehr beschäftigen, sondern auch sie als Eltern müssen über unsere Grundhaltung informiert werden. Nur so kann Partizipation gelingen!

Text: Familienzentrum
St. Willibrord
Stand: Dezember 2015

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Kontakt:
Kindertageseinrichtung St. Willibrord
Stegerwaldstraße 28
48565 Steinfurt
Telefon: 02551 5601
E-Mail: Kita.stwillibrord-steinfurt@bistum-muenster.de

Familienzentrum

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